Skip to main content

„Da stelle mer uns mal janz dumm.“ Halt! Stopp! hier geht es ja gar nicht um „ene Dampfmaschin“, sondern um eine Geschirrspülmaschine.

Aber ähnlich, wie bei der Dampfmaschine, ist auch die Funktion der Geschirrspülmaschine alles andere, als ein Hexenwerk.

Von möglichen Vorspülgängen oder Zwischenspülgängen abgesehen läuft die Reinigung des Geschirrs in der Maschine im Grunde immer nach dem gleichen Muster ab.

  1. Als erstes lässt die Geschirrspülmaschine Wasser zum enkalken durch den Ionentauscher laufen, dessen Funktion mittels Spülmaschinensalz regelmässig regeneriert werden muss. Im Anschluss läuft dieses entkalkte Wasser in den Reinigungsbereich oder einen vorgelagerten Vorratsbehälter, wo es mittels Heizstab erhitzt wird. Oftmals wird es schon während dessen durch die rotierenden Sprüharme gepumt, um erste Verschmutzungen zu lösen und Verkrustungen einzuweichen.
  2. Als nächstes wird der Dosierbehälter geöffnet und das Spülmaschinentab fällt in das erwärmte Wasser bzw. in einen Auffangkorb, wo es sich auflöst und eine Reinigungslösung entstehen lässt. Diese wird nun immer wieder durch die Sprüharme gepumt, um sämtliche Verschmutzungen vom Geschirr zu lösen. Die ablaufende Reinigungsflüssigkeit sammelt sich am Boden der Maschine, läuft durch ein Sieb, das die Verschmutzungen zurückhält und das Wasser wird erneut durch die Sprüharme gepumpt.
  3. Sind sämtliche Reinigungsabläufe durchlaufen, wird das verwendete und nun verschmutzte Wasser komplett abgepumpt. Frisches Wasser durchläuft erneut erst den Entkalker, läuft in die Geschirrspülmaschine, wird dort erhitzt. In aller Regel auf eine höhere Temperatur, als es bei den vorherigen Reinigungen der Fall war.
  4. Als nächstes wird diesem frischen Wasser nun ein Klarspüler zugegeben. Dieser wird in der Regel innerhalb der Maschine bevorratet und vom Geschirrspüler selbst anhand der eingestellten Wasserhärte dosiert. Mittels nichtionischer Tenside und Citronen- oder Milchsäure reduziert der Klarspüler die Oberflächenspannung des Wasser, welches dadurch nicht als Tropfen am Geschirr hängen bleibt, sondern einfach abläuft.
  5. Die Mischung aus Wasser und Klarspüler wird aus der Maschine abgepumpt. Das Geschirr bleibt leicht mit Klarspülflüssigkeit überzogen in der Maschine zurück. Die auf dem Geschirr verbliebene Flüssigkeit verdunstet aufgrund der hohen Temperatur der Maschine und des Geschirrs recht schnell und in der Regel rückstandsfrei. Wird die Maschine nun zeitnah geöffnet, kann der Wasserdampf problemlos entweichen und zurück bleiben sollte perfekt gereinigtes Geschirr.